Ich habe umfassend bereichernde Erfahrungen gemacht in Alexandras Aufstellungsarbeit. In jedem Schritt wusste ich: Ich bin gehalten. Ich darf mich zeigen, mich ausprobieren, den nächsten Schritt wagen, ohne bewertet oder gedrängt zu werden.
In einer Aufstellung saß ich einer Teilnehmerin gegenüber, die stellvertretend meinen Vater verkörperte. Ich sollte aussprechen, was ich ihm nie hatte sagen können. Ich trug damals viel Wut in mir. Mit wenigen, klaren Worten lud Alexandra mich ein, nicht über meinen Vater zu sprechen, sondern von mir selbst.
Plötzlich ging es nicht mehr darum, ihn anzuklagen. Ich konnte bei mir ankommen. Aus der Wut entstand etwas völlig Neues: Würde – und das Gefühl, meine innere Größe wieder einzunehmen. Die Erfahrung trage ich bis heute in mir.


